Was Fliegen und Bienen mit Coaching zu tun haben!

Als Impulscoach empfehle ich diese 10:37 Minuten anzuschauen!

Die Parabel der Fliege und der Biene ist nichts anderes als einen bestimmten Betrachtungsstandpunkt auf das Leben und die Dinge einzunehmen. Die Fliege konzentriert sich auf die Scheiße, die Biene auf die Blüten und den Nektar des Lebens. Die Energie folgt immer dem Fokus. Impulscoaching. 

Die gesellschaftliche Konditionierung hat uns schon früh mit Vorsicht, Wachsamkeit und Skepsis imprägniert. Dies ist auch der Grund warum es mehr „Fliegenmenschen“ als „Bienenmenschen“ gibt. Über die 5 Schritte der Veränderung lassen sich Energie und Gedankenmuster umstricken.

 

Was macht die Fliege im Leben? Sie fliegt über eine wunderschöne, duftende Blumenwiese, aber wo hat eine Fliege ihren Fokus? Richtig! Auf dem einzigen Haufen Scheiße, den es auf der ganzen Wiese gibt. Da lässt sie sich nieder und was erzählt jetzt die Fliege über das Leben? Auch richtig: Alles Scheiße im Leben!

Die Fliege hat nur die Scheiße, um die sie immer wieder kreist und warum? Das ist ihre Komfortzone, die Scheiße. Und sie kennt sich auch nur mit Scheiße aus.

 

Dann gibt es da die Biene. Die Biene fliegt durch die dreckigste Gassen, durch die stinkendste Stadt und landet... auf der einzigen duftende Blume irgendwo im Mauerwerk hinter einer Dachrinne und lässt sich dort nieder und sagt:”Das Leben ist schön!”

 

Frage: Warum sind eigentlich so, so viele Menschen wie Fliegen?

Warum gibt es so viele Menschen, die vor einem Teller klarer Suppe sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis sie endlich ein Haar darin finden und lauthals los meckern können.

Warum sind wir eigentlich so? Warum sind so viele Menschen unfassbar skeptisch? Hast Du jemals einen glücklichen Skeptiker gesehen? Gibt es nicht! Skepsis ist einfach eine “Non-happiness-Programmierung!” Skepsis und glücklich sein geht nicht zusammen. Es ist ein Programm der Angst. Aber warum suchen wir ständig den Fehler, suchen wir ständig das Drama. Ständig das Potential, dass uns irgendjemand etwas böses will, statt an das Gute zu glauben. Und damit kreieren auch ständig neues Drama. Warum? Weil Energie folgt immer dem Fokus.

Warum ist das so? Erklär ich Dir. Wir gehen mal in die frühgeschichtliche Zeit zurück, in der der Mensch noch in Höhlen gelebt hat. Bringen wir in Ermangelung eines besseren Beispiel mal wieder den Säbelzahntiger ins Gespräch. Es könnte also nun ein Säbelzahntiger um die Ecke kommen und Dich, der du in Deiner Höhle sitzt eben mal schnell auffressen, wenn Du nicht aufpasst. Das wußten die Menschen damals und wurden darauf konditioniert und trainiert. Säbelzahntiger = Achtung. Permanent in Angst zu leben, dass gleich etwas um die Ecke kommt, dass eine große Gefahr für ihr Leben bedeuten könnte. Dies Reiz-Reaktion Muster wurde nun über Jahrhunderte und über viele Generationen unserem Bodyguard antrainiert.


Meeting mit unserem Bodyguard

Der Bodyguard in uns ist diese kleine Stimme in uns, die sich einschaltet, sobald wir eine Veränderungsentscheidung zu treffen haben. Grundsätzlich wirkt der Bodyguard auf uns ein, um körperlichen oder emotionalen Schmerz zu vermeiden und um Freude zu empfangen.

Anders ausgedrückt, sobald wir eine Entscheidung treffen möchten, die unser Handeln aus etwas bekannten heraus in etwas unbekanntes in eine neue Realität hineinführen wird, wird sich unser Bodyguard stets mit Bedenken melden und solange auf uns einwirken, bis wir es vorziehen in alten Routinen und Verhaltensmustern zu verharren.

Diese liegen innerhalb unserer Komfortzone und diese Grenzen werden von unserem Bodyguard bewacht. Um diese Grenzen oder auch Barrieren der Angst zu überwinden ist es notwendig den Bodyguard zu einem Unterstützer unserer Entscheidung zu machen, ihn also davon zu überzeugen, dass eine Handlung in das Unbekannte hinein einen positiven Effekt haben wird. Und für diese Führung ist Coaching maßgeblich.

Den kleinen Aufpasser in dir gibt es wirklich! Aber so klein ist er gar nicht, denn er ist mächtig. Deine Denk- und Entscheidungsprozesse führst Du Bewußt, also im Bewußtsein. Nun, gibt es allerdings auch noch zahlreiche Prozesse, die im Unbewußten ablaufen. Wie zum Beispiel Herzschlag, Atmung, morgens wieder aufzuwachen, die Augen zu öffnen. Aber auch alle Dinge, die Du gelernt hast routiniert immer wieder zu erledigen, werden vom Bewußten im Unterbewußtsein abgelegt. Wie ein Programm, das immer wieder abgespult werden kann. Warum? Damit im Kopf wieder Platz für neue Dinge ist. Alle diese Dinge werden bewußt im Unbewußten abgelegt.

Und dann gibt es im Unbewußten eine Instanz, die wir mal in Ermangelung eines besseren Beispiels liebevoll den Bodyguard nennen.

Der Bodyguard sorgt dafür, dass in deinem Leben alles so bleibt, wie es war. Er sorgt hauptsächlich dafür, dass Du Dich hauptsächlich mit den Dingen beschäftigst, die du kennst.

Du hast also sozusagen einen Thermostat in dir für Deine Finanzen, Deine Beziehungen, Dein Selbstwert und für all das was du so machst.

 

Wenn Du heute ein Einkommen von 2000 € hast und würdest von heute auf morgen auf 10.000 € kommen wollen, dann würde Dein Bodyguard erstmal tierisch rebellieren. Weil das etwas ist, was er nicht kennt. Dein Bodyguard in Dir sorgt in erster Linie erstmal für das Überleben in dir. Und mal ehrlich das Überleben zu sichern heißt nun bei Weitem nicht ein "gailes" Leben oder ausschweifendes Leben zu führen.


Die Bedeutung der Komfortzone

Die Komfortzone besteht aus dem Kern, dem Ego oder dem ICH. In einem Ring um das eigene ICH liegt die eigentliche Komfortzone, die von unbestimmter Größe sein kann. Außerhalb der Komfortzone liegt der Raum der unbegrenzten Möglichkeiten und wird durch die Barriere der Angst von einander abgegrenzt. Der Weg in den Raum der unbegrenzten Möglichkeiten führt immer durch die Angst und durch die Unbequemlichkeit und dass wir diesen Schritt nicht tun wird von unserem Bodyguard strengstens bewacht.

Wie eine rote Ampel, die uns zunächst ausbremst. Betrachten wir die Angst jedoch wie einen Leuchtturm oder Leuchtfeuer, der uns die richtige Richtung weist, anders ausgedrückt je stärker das Gefühl der Angst und des Unbehagen wird, desto sicherer befinden wir uns auf dem richtigen Weg und können so die Ampel auf ein grünes Licht umschalten und Vollgas geben.

Wir kommen nun zu einem Kern für Veränderungsarbeit nämlich das Verständnis der Komfortzone, Verständnis der Angst und das Wichtigste wie wir Angst in Antrieb verwandeln können. Wissen über die Angst und wie damit umgehen ist ein ganz großes Geschenk.

Du weißt ja jetzt bereits: Bewusstsein führt zu Verständnis, was wir verstehen können wir loslassen, uns neu Ausrichten können und anders in die Handlung kommen können.

Wenn wir nun erstmal die Komfortzone in das Bewusstsein holen und uns die Zusammenhänge der einzelnen Zonen klar machen, warum es dort die Angst gibt und warum die Angst einfach sein muss, wie wir ihr begegnen und wie wir sie zu unserem Vorteil nutzen können und damit ein Leben auf dem nächsten Level führen.

Worauf warten? - Legen wir los!